Chronik - Knappenverein Passeier

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Chronik

Gründung
im Jahre 1984

Die Siedlung  St. Martin am Schneeberg im Passeiertal Südtirol ist das ehemalige  Knappendorf des Schneeberger Bergwerks (2355 m, gilt als das höchstgelegene Bergwerk Europas) und nur zu Fuß in 1.45 Stunden erreichbar. Vom Mittelalter bis zum Jahre 1967 lebten und schafften hier die Knappen unter unvorstellbar harten Bedingungen.
Abbau von Silber, Blei und Zink von 1237 bis 1967. Abbauhalden und Förderanlagen sind zum Teil noch ersichtlich.
Der Schneeberger Knappenverein Passeier wurde 1984 von den ehemaligen Bergleuten Prünster Johann, Aldo Sartori, Auer Anton und Brunner Alois gegründet. Prünster Johann aus St. Martin war der Gründungsobmann. Der Verein steht allen Knappen und deren direkten Nachkommen bis zum dritten Grad offen. Derzeit (2011) tragen unter dem neuen Obmann  Pichler Alois aus Moos 161 eingeschriebene Mitglieder. Höhepunkt des Vereinsjahres ist die jährliche, traditionelle Barbarafeier am Sonntag um den Barbaratag (Maria Empfaengnis) in Moos.
Heute dokumentieren die Schutzhütte, der Schauraum und das Erlebnisbergwerk die Geschichte des bedeutendsten Blei- und Zinkbergwerks in Tirol.
St. Martin am Schneeberg ist Ausgangspunkt für informative Bergwerkpfade und geführte Erlebnistouren über und unter Tage. Täglich 2 stündige Führung ab Schauraum, Besichtigung der Knappensiedlung, Aufstieg ins "Himmelreich", kurze Stollenbegehung, Erzsuche, Silbermünzprägungen. Jeden Donnerstag und Samstag 7 stündige Abenteuertour durch das gesamte Bergbaugelände mit Stollenfahrt.
"Glück Auf"
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